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	<title>ERP User Satisfaction Survey</title>
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		<title>i2s bietet kostenfreie Liste mit ERP-Anbietern zum Download an</title>
		<link>http://erp-survey.de/blog/2011/11/18/kostenfreie-erp-anbieterliste-zum-download/</link>
		<comments>http://erp-survey.de/blog/2011/11/18/kostenfreie-erp-anbieterliste-zum-download/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 13:51:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Pressemitteilungen:]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Angebot an Software zur Abbildung betriebswirtschaftlicher Software (ERP) ist umfangreich und damit auch unübersichtlich. Eine erste Orientierung bietet das Zürcher Analysten- und Beratungshaus intelligent systems solutions (i2s) mit der ERP-Liste, die mit mehr als 700 Einträgen eine der umfangreichsten Informationssammlungen zum Thema ERP in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist. Die Liste ist als kostenloser Download verfügbar. <a href="http://erp-survey.de/blog/2011/11/18/kostenfreie-erp-anbieterliste-zum-download/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zürich, 18. November 2011: </strong><em><em>Mehr als 700 Einträge umfasst die Liste von ERP-Anbietern und ihren Partnern, die das Zürcher Analysten- und Beratungshaus i2s zum kostenfreien Download anbietet.</em></em></p>
<p>Das Angebot an Software zur Abbildung betriebswirtschaftlicher Software (ERP) ist umfangreich und damit auch unübersichtlich. Eine erste Orientierung bietet das Zürcher Analysten- und Beratungshaus intelligent systems solutions (i2s) mit der ERP-Liste, die mit mehr als 700 Einträgen eine der umfangreichsten Informationssammlungen zum Thema ERP in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist.</p>
<p>Interessierte Anwender können nach Unternehmensgröße, Land und verschiedenen Branchenschwerpunkten die passenden Anbieter und Partner selektieren und das Ergebnis für eine gezielte Ansprache nutzen. Der <a title="Download der ERP-Anbieterliste" href="http://www.erp-z.info/general/download/new_form.php?f_id=56" target="_blank">Download</a> ist nach Registrierung kostenfrei.</p>
<p>Eine erste Orientierung, wie die ERP-Systeme in den Augen der Anwender abschneiden, finden interessierte Anwender in der Zusammenfassung der Ergebnisse der aktuellen i2s ERP-Zufriedenheitsstudie, die ebenfalls zum kostenfreien <a title="Download der ERP-Zufriedenheitsstudie 2011" href="http://www.erp-z.info/general/download/new_form.php?f_id=57" target="_blank">Download</a> zur Verfügung steht.</p>
<p>Die Anbieterliste ist auf Basis eigener Recherchen entstanden und den vertretenen Anbietern sind keine Kosten entstanden. i2s übernimmt für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben keine Gewähr.</p>
<p><strong>Hintergrundinformationen zur i2s GmbH, Zürich</strong></p>
<p>Die i2s ist eines der führenden, anbieterunabhängigen Beratungs- und Research-Unternehmen mit Schwerpunkt ERP und Business Software. Im Bereich „i2s consulting“ unterstützt sie ihre Kunden im gesamten deutschsprachigen Raum und Mitteleuropa bei der Optimierung von Prozessen, der Auswahl von ERP-Systemen und ähnlichen Business Applikationen sowie beim Fällen von Investitionsentscheiden. Der Bereich „i2s research“ veröffentlicht regelmässig Studien und Marktinformationen, wobei der Anwendersicht und täglichen Praxis im Tagesgeschäft ein wichtiges Augenmerk geschenkt wird. Die i2s research ist Initiator der regelmässig stattfindenden ERP-Zufriedenheitsstudie (<a href="http://www.erp-z.info">www.erp-z.info</a>).</p>
<p><strong><a title="Download Pressemitteilung" href="http://erp-survey.de/wp-content/uploads/2011/11/111118_PM_ERP-Liste.pdf" target="_blank">Pressemeldung herunterladen</a></strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Anwender benoten ihre ERP-Systeme</title>
		<link>http://erp-survey.de/blog/2011/09/05/anwender-benoten-ihre-erp-systemen/</link>
		<comments>http://erp-survey.de/blog/2011/09/05/anwender-benoten-ihre-erp-systemen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 05:02:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Pressemitteilungen:]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://erp-survey.de/?p=259</guid>
		<description><![CDATA[Zum 7. Mal hat das Zürcher Analysten- und Beratungshaus i2s die Anwender nach ihren Erfahrungen mit ERP-Systemen gefragt. Aus 17 Ländern kamen 1.923 auswertbare Antworten. Kurzes Fazit: Die Anwender sind eigentlich zufrieden - sie geben ihren ERP-Systemen gute Noten.  <a href="http://erp-survey.de/blog/2011/09/05/anwender-benoten-ihre-erp-systemen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum 7. Mal hat das Zürcher Analysten- und Beratungshaus i2s die Anwender nach ihren Erfahrungen mit ERP-Systemen gefragt. Aus 17 Ländern kamen 1.923 auswertbare Antworten.</p>
<p>Die Auswahl von ERP-Software ist zugleich einfacher und komplizierter geworden. Einfacher, weil die marktgängigen Systeme durchgehend einen Reifegrad über die letzten Jahre erreicht haben, der eine Falschauswahl deutlich erschwert. Komplizierter, weil dadurch die Auswahl an potentiell passenden Systemen nicht geringer geworden ist. Insgesamt geben die Anwender ihren Software-Lieferanten Noten, die um ein Gut pendeln – große Ausreisser gibt es weder in die eine noch in die andere Richtung.</p>
<p><strong>Bedeutung des Partners</strong><br />
Ein Problem offenbart sich deutlich: gerade grosse und internationale Anbieter, etwa Microsoft, Lawson oder Infor, werden in Bezug auf die Systemzufriedenheit deutlich besser bewertet als der Partner selbst. Ein alteingesessener IT-Leiter formulierte diesen Umstand einmal ganz salopp: „Die bringen ihre PS nicht auf die Strasse“. Davon hebt sich hier SAP ab, dass in Bezug auf beide Kriterien ähnlich bewertet wird, was letztlich als positives Ergebnis eines langjährigen und intensiven Partnermanagements und intensiver Beraterausbildung zu werten ist. Abas scheint durch die Beteiligung an ausländischen Partnern einen eigenen Weg gefunden zu haben, den die Anwender mit überdurchschnittlichen Zufriedenheitswerten belohnen. Schaut man sich die Empfehlungsraten an, sind aber über 80 Prozent der Befragten bereit, ihren Implementierungspartner zu empfehlen – wenn auch mit kleinen Einschränkungen.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Ausgereifte Systeme</strong><br />
ERP-Systeme haben eine Reife in den letzten Jahren gewonnen, die richtige Fehlentscheidungen schwer machen. Wichtig ist die Auswahl des branchenerfahrenen Partners und eine eingängige Benutzerführung in Kombination mit einer nicht-proprietären Technologie, die sich in die vorhandene und geplante IT-Infrastruktur einpasst. Die großen, global agierenden Anbieter haben erkannt, dass Kundennähe sich auszahlt und investieren weiter in die Ausbildung ihrer Partner. Den lokalen Anbietern muss es gelingen, ihre Branchenerfahrung und Kundennähe in einer zunehmend globaler agierenden Welt zu behaupten – die Option, sich einem großen Anbieter anzuschliessen, bietet auch den Kunden Investitionssicherheit.<br />
Eine ausführlichere Zusammenfassung können Interessierte kostenfrei unter <a title="Ergebnisse" href="http://erp-survey.de/studienergebnisse/">www.erp-survey.de</a> herunterladen. Dort kann auch die gesamte Studie bestellt werden.</p>
<p><strong>Hintergrundinformationen zur I2S GmbH, Zürich<br />
</strong>Die i2s ist eines der führenden, anbieterunabhängigen Beratungs- und Research-Unternehmen mit Schwerpunkt ERP und Business Software. Im Bereich „i2s consulting“ unterstützt sie ihre Kunden im gesamten deutschsprachigen Raum und Mitteleuropa bei der Optimierung von Prozessen, der Auswahl von ERP-Systemen und ähnlichen Business Applikationen sowie beim Fällen von Investitionsentscheiden. Der Bereich „i2s research“ veröffentlicht regelmässig Studien und Marktinformationen, wobei der Anwendersicht und täglichen Praxis im Tagesgeschäft ein wichtiges Augenmerk geschenkt wird. Die i2s research ist Initiator der regelmässig stattfindenden ERP-Zufriedenheitsstudie (www.erp-z.info).</p>
<p>Weitere Informationen<br />
intelligent systems solutions (i2s) GmbH<br />
Frank Naujoks<br />
Bereichsleiter Research &amp; Market Intelligence<br />
Badenerstrasse 808<br />
CH 8048 Zürich<br />
Tel.:	+41 44 360 51 30<br />
Fax.:	+41 44 360 51 32<br />
E-Mail: naujoks@i2s-consulting.com<br />
Internet: http://www.erpgoeseast.info</p>
<p>http://www.i2s-consulting.com</p>
<p>http://www.changebox.info</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wieviel Zufriedenheit bleibt ohne Marketing?</title>
		<link>http://erp-survey.de/blog/2011/03/09/pm-erpz-start/</link>
		<comments>http://erp-survey.de/blog/2011/03/09/pm-erpz-start/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 15:09:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Pressemitteilungen:]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://erp-survey.de/?p=173</guid>
		<description><![CDATA[ERP-Z, die unabhängige ERP-Anwender-Zufriedenheits-Studie wird dieses Jahr erneut durchgeführt und auf Europa ausgedehnt. Welche Herausforderungen stellen sich heute den Anwendern und wie beurteilen sie die Services der Software-Lieferanten und Reseller? <a href="http://erp-survey.de/blog/2011/03/09/pm-erpz-start/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ERP-Systeme erneut auf dem Prüfstand der Anwender</strong></p>
<p><strong>Zürich, 07. März 2011: </strong><em>ERP-Z, die unabhängige ERP-Anwender-Zufriedenheits-Studie wird dieses Jahr erneut durchgeführt und auf Europa ausgedehnt. Welche Herausforderungen stellen sich heute den Anwendern und wie beurteilen sie die Services der Software-Lieferanten und Reseller?</em></p>
<p>ERP-Systeme und ihr Beitrag zur nachhaltigen Prozesseffizienz haben in den letzten Jahren auch im KMU-Bereich zunehmend an Attraktivität gewonnen. Vielfach arbeiten Unternehmen zwar noch mit einer Vielfalt von ‚gewachsenen’ Systemen. Dank der wirtschaftlich guten Lage können sie aber heute entsprechende Aufgaben in Bezug auf Neu-Evaluation von Systemen, sowie Anpassungen an Prozesse und Führungssysteme vornehmen. Gleichzeitig hat sich die Software-Landschaft  in der letzten Zeit massiv verändert, weil sich einerseits der Markt konsolidiert hat und andererseits durch das Phänomen Cloud Computing neue Angebote auf den Markt gekommen sind.</p>
<p>Anwender stehen oftmals nicht mehr denselben Software-Anbietern gegenüber wie vor drei Jahren. Dies schafft neue Herausforderungen für die Interaktion und die Zufriedenheit der Anwender mit den Anbietern.</p>
<p>Welche „Best Practices“ und Erfolgsfaktoren lassen sich also im Hinblick auf die Herausforderungen von 2011+ formulieren &#8211; insbesondere für die zunehmend global agierenden Mittelständler? Diesen Fragen begegnet die i2s in ihrer Auswahlberatung zunehmend. Aus diesem Grund wurde das Erhebungsgebiet auf Europa ausgedehnt.</p>
<p>Diese und weitere Antworten werden aus der ERP-Anwender-Zufriedenheitsstudie von 2011 gewonnen. Die Studie, getragen vom Initiator i2s, wird in der Schweiz seit 2003 durchgeführt. „Nachdem sich die Erhebung 2008 in der Schweiz, Deutschland, Österreich und Südtirol erfolgreich im deutschsprachigen Raum etabliert hat, gehen wir jetzt den Schritt nach Europa“, sagt Frank Naujoks, der beim Zürcher Analysten- und Beratungshaus i2s verantwortlich für die Studie ist. „Die Erfolgsgeschichte der unabhängigen Studie ermöglicht einen einzigartigen repräsentativen Vergleich der Zufriedenheit der ERP-Anwender in Europa“, ist Naujoks überzeugt. Die Studie ist als Informations-Hintergrund sowohl für Anbieter und Anwender aus dem ERP-/Business-Software-Bereich beliebt und wird von ihnen durch ihre aktive Teilnahme nachhaltig unterstützt.</p>
<p>Die ERP-Z-Studie verfügt über ein eigenes Webportal (www.erp-z.info). Darauf sind weiterführende Informationen, sowie der Online-Fragebogen zu finden. Die diesjährige Umfrage läuft bis zum 30. April 2011. Die Ergebnisse stehen im Sommer 2011 zur Verfügung.</p>
<p><strong><a href="http://erp-survey.de/wp-content/uploads/2011/03/110307_PM_ER_Z_gestartet.pdf">Pressemeldung herunterladen</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Business Software Trends 2011: Die Sicht des i2s research</title>
		<link>http://erp-survey.de/blog/2011/02/07/business-software-trends-2011-die-sicht-des-i2s-research/</link>
		<comments>http://erp-survey.de/blog/2011/02/07/business-software-trends-2011-die-sicht-des-i2s-research/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 06:32:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Pressemitteilungen:]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://erp-survey.de/?p=183</guid>
		<description><![CDATA[Sechs Trends werden den Markt für Business Software im laufenden Jahr entscheidend prägen und Anbieter wie Anwender beeinflussen. <a href="http://erp-survey.de/blog/2011/02/07/business-software-trends-2011-die-sicht-des-i2s-research/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<div>
<p><strong>Zürich, 7. Februar 2011: </strong> <em>Sechs Trends werden den Markt für Business Software im laufenden Jahr entscheidend prägen und Anbieter wie Anwender beeinflussen.</em></p>
</div>
<p>Das Jahr 2011 liegt mitten in der Zeit des technologischen, wirtschaftlichen und organisatorischen Umbruchs. Denn die Technologien, über die teilweise seit Jahren geschrieben werden, werden beherrschbar und zugänglich. Die Globalisierung ist ein nicht mehr abzuwendender Fakt und hat den Mittelstand erreicht. Dieser profitiert nicht nur davon in Form von arbeitsteiligem Wirtschaften, sondern muss sich beispielsweise mit Wechselkursschwankungen und einem neuen internationalen Machtgefüge auseinandersetzen. Hinzu kommt, dass sich die Organisation und die Ordnung der Unternehmen ändert, in Form einer Veränderung der Mitarbeiterkultur: Mitarbeiter werden IT-affin und anspruchsvoll.</p>
<p>Sechs Entwicklungen werden das Jahr 2011 entscheidend prägen und Auswirkungen auf Anwender und Anbieter von ERP-Software haben:</p>
<ul>
<li>Global ERP wird zum Standard</li>
<li>Funktionale Ausdehnung von ERP</li>
<li>Hybride Betriebskonzepte gewinnen an Bedeutung</li>
<li>Business Intelligence breitet sich in den Unternehmen aus</li>
<li>Innovation durch Vertikalisierung</li>
<li>Mobile Anwendungen prägen das Bild</li>
</ul>
<p><strong>Global ERP wird zum Standard<br />
</strong>Zwei Trends bestimmen aktuell die Diskussion um den Einsatz von ERP-Software in weltweit agierenden Unternehmen: Expansion und Standardisierung. Denn der arbeitsteiligen Wirtschaft können sich auch Mittelständler immer weniger entziehen und expandieren ihre Produktionskapazitäten und Verkaufsaktivitäten in immer mehr Länder. Entsprechend steigen die Anforderungen an die ERP-Systeme. Nicht nur unterschiedliche Sprachen, sondern fast noch wichtiger, länderbezogene Vorschriften und Normen im System abgebildet werden. Gleichzeitig stehen IT-Verantwortliche vor der Herausforderung, ihre unterschiedlichen ERP-Systeme zu vereinheitlichen um Kosten zu senken und Prozesse zu beschleunigen.</p>
<p><strong>Bedeutung Anwender</strong></p>
<p>Unserer Erfahrung nach akzeptieren immer weniger Anwender Stückwerk: Das einheitliche ERP-System für die wichtigsten Länder wird zunehmend gefordert. Dahinter verbergen sich die Wünsche nach sinkenden IT-Kosten genauso wie nach beschleunigten Abläufen innerhalb des weltweit agierenden Unternehmens.</p>
<p>Insbesondere Konsumgüterproduzenten benötigen die Vorteile aus einer Single Instance-ERP-Installation: Den weltweit einheitlichen Überblick über das Zahlenwerk, die Nachfrage und die Produktionskapazitäten. Gleichzeitig besteht aber durch ein zu viel an Standardisierung die Gefahr funktionaler Kompromisse und unnötig komplexen Prozessen, um bestimmte lokale Regulierungsvorschriften erfüllen zu können. Zusätzlich geben die Landesgesellschaften ein Stück Autonomie und Reaktionsgeschwindigkeit auf, wenn die Upgrades zentral und damit unter Umständen langwieriger durchgeführt werden.</p>
<p>Anwender stehen vor der Herausforderung, den Wunsch nach Standardisierung und Flexibilität auszubalancieren. Dabei kann es hilfreich sein, sich auf eine Hub-and-Spoke-Strategie einzulassen. Standardisierung erfolgt in der Zentrale im transaktionalen Bereich wie Buchhaltung, vor-Ort werden die Landesgesellschaften mit einem System ausgestattet, dass sowohl die lokalen Anforderungen bezügliche Gesetzgebung und Produktion als auch die Schnittstelle in die Buchhaltungs- und Controlling-Module des ERP-Systems der Zentrale.</p>
<p><strong>Bedeutung Anbieter</strong></p>
<p>Anbieter, die den Weg eines globalen, aber dennoch flexiblen Systems nicht mitgehen können, werden in den nächsten fünf Jahren deutliche Schwierigkeiten bekommen, attraktive Neukunden zu gewinnen und ihre expansionswilligen Altkunden zu halten. Dabei bieten sich für Anbieter durchaus mehrere Optionen an, wie sie auf die Wünsche der Anwender reagieren können. Wenn sich abzeichnet, dass eine globale Expansion nicht in zufriedenstellenden Ausmaße erreicht werden kann, sollten Anbieter sich darauf spezialisieren, als flexibles, hochspezialisiertes System wahrgenommen zu werden, das sich gut an transaktionale ERP-Systeme wie SAP anbinden lässt.</p>
<p><strong>Funktionale Ausdehnung von ERP<br />
</strong>ERP-Systeme, die ursprünglich in erster Linie für Industrieunternehmen entwickelt worden sind, bilden heute das Fundament von Applikationsstrategien für die meisten Unternehmen, egal welcher Branche. ERP-Anwendungen sind häufig das transaktionale Rückgrat eines einer Organisation, und umfassen Bereiche wie Buchhaltung, Beschaffung, Lager-Management, Auftragsbearbeitung, und Personal. Im Laufe des letzten Jahrzehnts haben sich diese Applikations-Suites in Breite und Tiefe entwickelt, um mehr Anwendungsfälle und Industrien zu unterstützen. Hinzu kamen Anwendungen wie Business Intelligence(BI) und &#8220;Service-oriented Architecture&#8221; (SOA-basierende Middleware, um Integration und Expansion der Anwendungslandschaft zu unterstützen. Unserer Beobachtung nach ziehen aktuell vermehrt Business Process Management Systeme mit firmenübergreifenden Workflows in die Unternehmen ein.<br />
Durch eine zunehmende Konsolidierung durch die großen ERP-Anbieter wächst das Angebot der klassischen ERP-Anbieter. Technologische oder funktionale Lücken werden auf dem Wege der Akquisition gefüllt. Gleichzeitig wächst die Zahl der ERP-ergänzenden Software von unabhängigen, meistens kleineren Anbietern, die  auf web-basierten Plattformen die Funktionalitäten des ERP-Systems ergänzen.</p>
<p><strong>Bedeutung Anwender</strong></p>
<p>ERP-Systeme sind historisch bedingt eher schwer zu verwenden gewesen und wurden normalerweise nur einer beschränkten Anzahl von Kernbenutzern zur Verfügung gestellt, die täglich Daten eingeben und verarbeiten. Alternative Benutzeroberflächen  &#8211; einschließlich der Web-basierten Self-Service-Anwendungen, Adobe Forms, Microsoft Office-Integration und andere Technologien &#8211; sind zunehmend verfügbar, um bestimmte ERP-Funktionalitäten einem breiteren Kreis der Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen. Moderne, auf die Rolle des Nutzers zugeschnittene Benutzeroberflächen sowie deutlich verbesserte BI-Fähigkeiten werden Standard.</p>
<p>Für die Anwender ergeben sich neue Potenziale zur Automatisierung ihrer Geschäftsprozesse, da Medien- oder Systembrüche entfallen. Umgekehrt ergeben sich für die IT-Governance neue Aufgaben, da sich um neue Bereiche gekümmert werden muss, die früher weniger im Fokus standen, wie beispielsweise Verkauf oder Marketing.</p>
<p><strong>Bedeutung Anbieter</strong></p>
<p>Als reiner Spezialanbieter von Software-Lösungen wird es immer schwieriger, Neukunden zu finden. Dem Charme einer integrierten Buchhaltung, CRM- oder BI-Lösung werden in den nächsten drei Jahren immer mehr Anwender erliegen. Eine Gegenreaktion zeigt beispielsweise das Unternehmen Salesforce.com: Angetreten vor über zehn Jahren als reiner CRM-Anbieter entwickelt sich das Unternehmen zum Plattform-Anbieter, auf dem der FiBu-Spezialist Coda eine on-Demand-Buchhaltung entwickelt und vertreibt.</p>
<p><strong>Hybride Betriebskonzepte gewinnen an Bedeutung<br />
</strong>Das Interesse an Lösungen, die berechenbare und stabile Cost of Ownership bieten, hat auch vor dem Hintergrund ausufernder Upgrade-Projekte bei Anwendern zugenommen. Nachdem die ERP-Ergänzungen auf SaaS-Basis – angefangen bei HR bis hin zu CRM fast schon zur normalen IT-Ausstattung von Unternehmen gehören, gewinnen auch ERP-SaaS-Lösung wie SAP Business-by-Design (ByD) und Microsoft’s-ERP-Lösungen, die von SaaS-Plaza beispielsweise im SaaS-Modus angeboten werden, an Fahrt.<br />
Dabei sind aktuell zwei Trends zu beobachten: Komplette Suites und kleine Nischenlösungen scheinen von der Nachfrage nach Cloud-basierter Software überdurchschnittlich zu profitieren. Durch die Verfügbarkeit von Cloud-basierten Entwicklungsumgebungen können Anbieter auch kleine Probleme lösen und erreichen dennoch ein großes Publikum.<br />
Besondere Vorteile für Anwender bieten sogenannte „Hybride Betriebskonzepte“. Dabei verfügen sowohl die installierte Version als auch die on-Demand- genutzte Software über eine einheitliche Architektur und Datenstruktur, so dass ein Wechsel zwischen den Betriebskonzepten problemlos für Anwender durchführbar ist, ohne das vorgenommene Anpassungen geändert oder umständliche Datenmigrationen vorgenommen werden müssen.</p>
<p><strong>Bedeutung Anwender</strong></p>
<p>Anwender können sich ihre Applikationslandschaft aus einem breiten Spektrum an Angeboten und Anbietern frei zusammenstellen. Durch die in der Regel angebotenen Testmöglichkeiten von bis zu drei Monaten, haben Unternehmen die Möglichkeit, sich mit Funktionalität und Bedienkonzept der Software intensiv auseinander zu setzen und einen ausführlichen Test durchzuführen.</p>
<p>Trotz der Euphorie sollten Anwender nicht die Kosten für die allzu leicht zu benutzenden Angebote aus den Augen verlieren. Auch eine klare Vorgabe zu den eingesetzten Produkten vor dem Hintergrund einer einheitlichen IT- und Applikationsstrategie scheint geboten. Sonst entsteht der nächste Technologiezoo – und damit eine gefährliche Kostenfalle.</p>
<p><strong>Bedeutung Anbieter</strong></p>
<p>Durch SAP’s Markteintritt im Jahr 2007 ist Bewegung in den ERP-SaaS-Markt gekommen. Erst eher belächelt, nehmen immer mehr Anbieter SaaS-Angebote in ihr Portfolio auf. Mit der Markteinführung von SAP ByD in Österreich und der Schweiz in diesem Jahr wird das öffentliche Bewusstsein zunehmend geschärft. Mit der zunehmenden Zahl an Referenzen und des weiter fortschreitenden Einsatzes von ergänzenden Funktionalitäten im SaaS-Modus, werden in den nächsten drei Jahren die Anteile von SaaS-Lösungen im ERP-Umfeld deutlich zunehmen.</p>
<p>Anbieter können sich diesem Trend nicht mehr verschließen und müssen ein entsprechendes Angebot bereitstellen können. Komplett auf SaaS-ERP umsteigen werden zwar insbesondere Fertigungsunternehmen kaum, doch für Firmen aus dem Dienstleistungssektor und für ergänzende funktionale Anwendungen wird die Nachfrage zunehmen. Im CRM-Markt wird sich der Anteil der SaaS-Lösungen der 30-Prozent-Marke nähern – und eine ähnliche Entwicklung ist langfristig auch im ERP-Bereich nicht auszuschließen.</p>
<p>Anbieter stehen vor der Herausforderung, ihre on-Premise und on-Demand-Angebote zu harmonisieren. So lassen sich Entwicklungskosten senken und Anwender haben die Wahlfreiheit zwischen den Deployment-Modellen und können situationsabhängig entscheiden. Die Anbieter müssen zusätzlich noch ihr Umsatzmodell und damit ihre Finanzierung anpassen, denn statt einer hohen Einmalzahlung und anschließenden Wartungserlösen werden nur noch monatliche Mieteinnahmen anfallen, aus denen Infrastruktur, Entwicklung und Support finanziert werden müssen.</p>
<p><strong>Business Intelligence breitet sich in den Unternehmen aus<br />
</strong>Das Datensammeln ist über die Jahre perfektioniert worden – aus den unterschiedlichsten Kanälen (Website, Buchhaltung, Marketing etc) kommen die Daten in das Unternehmen. Die Anbieter im BI-Umfeld werden immer stärker Maßnahmen ergreifen, die vor allem auf die Kommunikation der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der BI-Lösungen ausgerichtet sind und die Kommunikation mit mehreren Fachabteilungen, beispielsweise Einkauf oder Marketing, suchen und sich nicht nur auf die Finance-Abteilung konzentrieren. Dadurch wird BI immer stärker zum entscheidenden Werkzeug der Unternehmensführung und die entsprechenden Prozesse innerhalb des Unternehmens müssen angepasst werden.<strong> </strong></p>
<p><strong>Bedeutung Anwender</strong></p>
<p>Durch die Einbindung in die Geschäftsprozesse werden mehr Endanwender mit BI-Funktionalitäten konfrontiert. Dadurch ergibt sich eine zunehmende Nachfrage nach weiteren Auswertungsmöglichkeiten, nachdem sich die Anwender mit den Möglichkeiten vertraut gemacht haben und weitere Informationen verlangen.</p>
<p><strong>Bedeutung Anbieter</strong></p>
<p>Vor dem Hintergrund einer sich ausbreitenden Anwenderzahl im Unternehmen werden Anbieter die Skalierbarkeit ihrer Lösung noch stärker auf die zunehmende Anzahl der Nutzer ausrichten und Branchenstandards und –anforderungen besser berücksichtigen müssen. Gleichzeitig müssen sich die BI-Anbieter mit benutzerfreundlicheren Oberflächen, leichter zu bedienenden Anwendungen und neuen Visualisierungen beschäftigen, um sich für weitere Kreise innerhalb der Anwenderunternehmen zu öffnen. Denn Datenvisualisierung und Benutzerfreundlichkeit sind die Fokusthemen für Anwender – denen die Anbieter folgen müssen.</p>
<p><strong>Innovation durch Branchenausrichtung der Software<br />
</strong>Industrie spezifische Funktionalitäten werden eine immer wichtigere Rolle in der Entwicklung des ERP-Marktes haben. Denn Kunden fordern mehr industriespezifische Funktionalität von ihrem ERP- Lieferanten. Allerdings versuchen immer noch viele Anbieter, branchenunspezifische Angebote wie Rechnungswesen, Personal und Beschaffungsanwendungen an Unternehmen zu verkaufen.</p>
</div>
<p><strong>Bedeutung Anwender</strong></p>
<p>Anwender haben die Möglichkeit, einen Großteil der branchenspezifischen Entwicklung zu steuern, indem sie sich gemeinsam mit dem Anbieter an die Entwicklung von Branchenversionen machen. Der Vorteil aus Anwendersicht ist eine passgenaue Lösung, die als Standardsoftware und nicht mehr als Individualentwicklung läuft. So sinken einerseits die Anschaffungs- und Entwicklungskosten sowie andererseits die Kosten für Pflege und Weiterentwicklung.</p>
<p><strong>Bedeutung Anbieter</strong></p>
<p>Tiefe vertikale Angebote sind für Anbieter erfolgskritisch, um zukünftig Software verkaufen zu können. Oracle und Lawson sind Beispiele von Anbietern, die Verticals zu ihrer primären Wachstumsstrategie gemacht haben. Eigentlich haben alle ERP-Anbieter Industrie-Playbooks, aber nicht alle Verkäufer scheinen sich der Notwendigkeit bewusst zu sein, diese industriespezifischen Angebote in den Vordergrund zu stellen.</p>
<p>Um sich heute noch unterscheiden zu können, können die Anbieter ihre Entwicklung nicht nur auf neue Funktionalität beschränken, sondern müssen auch immer umfangreicher Branchenfunktionen abdecken. Reine Technologieinnovation ist nicht mehr ausreichend; die Prozessinnovation findet auf Branchenebene statt.</p>
<p>Der Grad der Spezialisierung wächst von Jahr zu Jahr: Sowohl der Software als auch der einführenden Berater. Wenn ein Anbieter es versäumt, auch die Einführungsberater – sowohl die eigene Mannschaft als auch die Partner – zu Branchenspezialisten zu entwickeln, wird er in den nächsten fünf Jahren unterdurchschnittlich Neukunden akquirieren. Die interessanten und komplexen Projekte werden nur noch an Branchenlösungen vergeben. Anbietern, die in der Spezialisierung im Marketing-Stadium steckengeblieben sind, wird die Luft ausgehen.</p>
<p><strong>Mobile Anwendungen prägen das Bild<br />
</strong>Sinkende Verbindungskosten, mehr Notebooks in Unternehmen, Home-Office-Arbeitsplätze, steigendes SaaS-Software-Angebot: Diese vier Trends sorgen massiv dafür, dass der Ruf nach Mobile ERP immer lauter wird. Anbieter, die nur die Bildschirmgrösse wechseln, ohne auf die funktionalen und prozessualen Besonderheiten des mobilen Einsatzes einzugehen – schnelle Informationsabfrage im Gegensatz zu komplexen Dateneingaben – werden es schwer haben, Akzeptanz für ihre Lösung zu finden. In den nächsten drei Jahren werden Mobile-getriebene Investitionen einen signifikanten Anteil an Entscheidungen haben.</p>
<p><strong>Bedeutung Anwender</strong></p>
<p>Denn mobile Applikationen erlauben neue und geänderte Geschäftsprozesse. Dynamik gewinnt dieser Trend aus einer Beschleunigung der Arbeitsabläufe, reduzierten Aufwänden für bestimmte Aufgaben und einer erhöhten Datengenauigkeit. Zur Erhöhung der Datengenauigkeit tragen Auto-ID/Barcode/RFID-Technologien zusätzlich bei, die durch die Verknüpfung mit mobilen Anwendungen ihr Potenzial erst vollends abrufen können. Nach teilweise mehrjährigen Testphasen übernehmen immer mehr Anwenderunternehmen ihre RFID-Projekte in den Echtbetrieb und profitieren von günstigeren Hardware-Kosten und Effizienzgewinnen.</p>
<p><strong>Bedeutung Anbieter</strong></p>
<p>Dabei sind die Anforderungen, die die Entwicklung mobiler Anwendungen gerade im Zusammenspiel mit RFID an Anbieter stellen, sind nicht zu unterschätzen. Denn mobile Anwendungen benötigen völlig neue Benutzeroberflächen und Bedienlogiken. Eine Übertragung des Bildschirmarbeitsplatzes auf ein mobiles Endgerät ist zu wenig und verschenkt Potenzial. Und die Datenmengen, die durch einen flächendeckenden Einsatz von RFID-Technologie anfallen, müssen in Echtzeit und akkurat verarbeitet werden, um das volle Potential zu heben.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>AUTOREN</strong></p>
<p>Dr. Eric Scherer, Frank Naujoks, Roger Jacques, Christoph Weiss, Marcus Dresel</p>
<p><strong><a href="http://erp-survey.de/wp-content/uploads/2011/02/110207_PM_i2s_ERP_Trends_2011.pdf">Pressemeldung herunterladen</a></strong></p>
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		<title>Umsysteme statt ERP: SAP veröffentlicht 2010 Zahlen</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 06:41:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Pressemitteilungen:]]></category>

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		<description><![CDATA[SAP hat im vierten Quartal 2010 ein Rekordergebnis vorlegen können: Um 35 Prozent sind die Softwareerlöse auf 1,5 Milliarden Euro geklettert. Mehrere Punkte lassen allerdings bei einer genaueren Analyse der Daten aufhorchen. <a href="http://erp-survey.de/blog/2011/01/26/umsysteme-statt-erp-sap-veroffentlicht-2010-zahlen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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<p><strong>Zürich, 26. Januar 2011: </strong> <em>Gute Zahlen für SAP dank Euro-Schwäche und Zukäufen</em></p>
</div>
<p>SAP hat im vierten Quartal 2010 ein Rekordergebnis vorlegen können: Um 35 Prozent sind die Softwareerlöse auf 1,5 Milliarden Euro geklettert.</p>
<p>Mehrere Punkte lassen allerdings bei einer genaueren Analyse der Daten aufhorchen:</p>
<ol>
<li>10 Prozentpunkte des Wachstums gehen auf Veränderungen des Euro-Wechselkurses zurück. SAP profitiert massiv von der Euro-Schwäche und einem gleichzeitigem Anstieg von Umsätzen aus dem Nicht-Euro-Raum.</li>
<li>Ohne den Umsatzanteil von Sybase hat das SAP-Geschäft 21 Prozentpunkte statt 29 Prozent zum Wachstum der Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (IFRS und Non-IFRS) beigetragen. Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse entspricht dies einem Beitrag von 13 Prozentpunkten.<br />
Ähnlich schauen die Ergebnisse für das Gesamtjahr aus: Die Softwareerlöse (IFRS) stiegen um 25 Prozent auf 3,27 Milliarden Euro (2009: 2,61 Milliarden Euro). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse entspricht dies einem Anstieg um 16 Prozent.</li>
<li>Das Wachstum kommt nicht aus dem Stammgeschäft ERP-Software. Schaut man sich exemplarisch die Schweizer Umsätze an, die um 4 Prozent auf insgesamt 664,9 Millionen Franken gestiegen sind, lassen sich ERP ergänzende Systeme als Wachstumstreiber identifizieren. Besonders gross war das Interesse bestehender wie potenzieller Kunden an den SAP Business Objects-Themen wie Business Intelligence und Enterprise Informationen Management. Hohe Nachfrage verzeichneten zudem die Lösungen für Cash- und Treasury Management, Invoice Management sowie Enterprise Performance Management.</li>
</ol>
<p>SAP muss sich vom klassischen ERP-Geschäft zunehmend lösen. Die Anzahl der Neuevaulationen von ERP-Software wird in den nächsten Jahren deutlich zurückgehen. Anwender werden sich zunehmend für Technology-Stacks entscheiden und ihre IT-Landschaft entsprechend ausrichten. Mit den Käufen von Business Objects und Sybase ist SAP in den aktuellen Trendthemen Business Intelligence, Mobility, In-Memory-Computing gut vertreten. Im Gegensatz zu Microsoft mit Office und Windows oder Oracle mit Datenbanken fehlen aber die kontinuierlichen und margenträchtigen Umsätze aus dem Stammgeschäft.</p>
<p>Die Loslösung vom Euro-Raum scheint zumindest funktioniert zu haben, wie die Windfall-Profits in Höhe von rund 10 Prozentpunkten nahelegen. Gefahr für das Ergebnis lauert noch in dem schwelenden Rechtstreit mit Oracle über Schadenersatzzahlungen wegen Datenmissbrauchs durch die Tochterfirma TomorrowNow. Schon jetzt zeigen sich wegen der Rückstellungen deutliche Bremsspuren in den Ergebnissen: Das Betriebsergebnis (IFRS) im 4. Quartal 2010 war um 933 Millionen Euro (2009: 49 Millionen Euro) negativ beeinflusst aufgrund der Erhöhung der Rückstellungen im Zusammenhang mit dem  TomorrowNow-Rechtsstreit.</p>
<p><strong><a href="http://erp-survey.de/wp-content/uploads/2011/01/110126_PM_SAP_Jahresergebnis.pdf">Pressemeldung herunterladen</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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